Konzerte


Von Botschaften, Boten, Menschen und Ereignissen im Advent

14.12.2014 Advent – nach christlichem Glauben die beginnende Anwesenheit Gottes auf Erden. In Zeiten, in denen  kommerzieller Weihnachtstrubel die stillen, unauffälligen Geschehnisse vor zweitausend Jahren zusehends in den Hintergrund drängt,  stellten wir die Botschaften und Boten, die Menschen und die Ereignisse, die den Advent charakterisieren, in einem Konzert in den Mittelpunkt.  Komponisten haben sich der Adventszeit mit besonders ruhiger, aber gleichzeitig  besonders freudiger und tiefgründiger Musik zugewendet. Mit ihren Kompositionen widmeten wir unser Adventskonzert einem Geheimnis der Stille und einer Sternstunde der Christenheit. -->, siehe auch "Presse"


Einheit in der Vielfalt

3.10.2009 Diese konzertante Vesper anlässlich der Verabschiedung unseres langjährigen Pfarrers, Richard Huber, lenkte den musikalischen Blick auf die fünf großen christlichen Konfessionen: die evangelische, katholische, anglikanische, griechisch-orthodoxe und russisch-orthodoxe Liturgie, die dann, mit ihren Besonderheiten, in eine Vesper-Form zusammengebracht wurden. Während der Vesper, die vom Jugendprojektorchester der Pfarrei mitgestaltet wurde, richtete sich der Blick auch auf das Kreuz hinter dem Altar, an dem die jeweils besungene Konfession mit ihren Vertretern als Bild aufgehängt wurde. So vereinten sich symbolisch alle fünf Konfessionen an diesem gemeinsamen Zeichen – dem Kreuz. -->

 

Berge der Bibel

29.10.2006 Berge übten in allen Kulturen und Religionen eine große Faszination auf Menschen aus. Die biblischen Berge der christlichen Religionen erstrecken sich von der heutigen Türkei durch den Sinai, den heutigen Irak bis nach Israel. Komponisten aller Musikepochen haben sich der biblischen Texte angenommen und großartige Werke daraus geformt. Der Kirchenchor führte die Konzertbesucher aus den altbiblischen Erzählungen der gestrandeten Arche am Berg Ararat über die Berge des Sinai, in denen Moses die zehn Gebote empfangen hatte bis hin zu den heutigen israelischen Bergen, deren bedeutsamsten Berge die des Besuches von Maria bei ihrer Base Elisabeth, der Berg der Verklärung, der Berg der Himmelfahrt und der österliche Zionsberg sind. -->, siehe auch "Bibliothek"

 

Bewegung in der Trauer

13.4.2003 Wer sind sie, diese vier Personen, die bei dem Kreuz Jesu der Überlieferung nach waren und getrauert haben? Da war zunächst der mitgekreuzigte Schächer, dem das dritte Wort Jesu am Kreuz gewidmet ist::“ Wahrlich, ich sage Dir, heute noch wirst Du mit mir im Paradiese sein.“ Sein bester Freund, Johannes, der zeitungleich oft mit überlangem Zeigefinger dargestellt wird und heute noch im „Agnus Dei“ unvergesslich bleibt, sowie seine Mutter, Maria, deren Leiden im „Stabat Mater“ seinen Ausdruck findet und Maria Magdalena, jene Frau, die von den Evangelien-Schreibern Sprachlosigkeit erfährt und nur als eine der Getreuen Jesu geschildert wird. Sara Schemann tanzte in der Gestalt der Maria Magdalena die dazugehörigen Evangelientexte.

 

Maria im Lied durch die Jahrhunderte

21.3.1999 Schon Papst Gregor sammelte im 9. Jahrhundert viele Gesänge zum Lobpreis Marias. Diese Begeisterung führte auch Hildegard von Bingen fort, bereits schon mit Bordunen unterlegt. G.P. Palestrina komponierte im frühen Barock 4- bis 8-stimmige marianische Lobpreise zu den verschiedensten liturgischen Jahreszeiten, was Monteverdi und Gombert in Favorit- und Tutti-Chören noch durch das Singen von verschiedenen Plätzen aus in bis zu 12-stimmigen Cantica auskomponierten. Die Instrumentalmusik erfuhr gerade in den Kompositionen von Buxtehude und dann in den klassischen Kompositionen von Schubert, Mozart und Bellini eine erneute Steigerung. Über Max Regers „Und unsrer lieben Frauen“ gelangte der Chor in die Tonsprache der neuen geistlichen Musik und schloss das Konzert mit Werken von Martin Dücker, Johannes Ganz und Alan Wilson. Eine besondere Leistung bot neben dem Chor auch das SWR-Rundfunkorchester aus Baden-Baden in diesem Konzert.

 

Auf den Spuren von ABBA, CATS, BEATLES, PHANTOM DER OPER, GOSPELS

7.4.1996 „Abba“, „Cats“, „Phantom der Oper“ – wer kennt sie nicht, diese legendären Musicals mit ihren unvergesslichen Hits. Auch der Kirchenchor Ohlsbach samt Projektchor der Pfarrei hatte sich dieser Musik ganz und gar verschrieben und ergänzte die bekannten Melodien mit gekonnten solistischen Einlagen des „Bustopher Mürr“, sowie der Christine aus dem „Phantom“. Ein restlos begeistertes Publikum honorierte die aufwändigen Bühnenbilder, sowie die exzellenten Darbietungen der beiden Chöre. Die Tanzsportgruppe „Body Talk“ aus Ortenberg führte dem Publikum in wunderbaren Kostümen die schönsten Begebenheiten aus den Musicals vor Augen und wurde neben der Musik zum Höhepunkt des Abends.

 

Festliche Musik zur Adventszeit

19.12.1993 „Zu schön, um wahr zu sein“ – so kommentierte ein namhafter Dozent für Chorleitung an der Musikhochschule Freiburg das Werk Rheinbergers „Der Stern von Bethlehem“. Dieser wunderbaren Komposition mit romantischem, großem Orchester, getextet von seiner Frau, Fanny van Hoffnaß,  stellte sich der Kirchenchor Ohlsbach und schloss das Konzert mit einer ebenfalls romantischen Pastoralmesse ab: der Pastoralmesse in F-Dur von Antonio Diabelli. Zwei herausragende Kompositionen, denen Rheinbergers Graduale zum Advent vorausgestellt wurden, ließen die voll besetzte Ohlsbacher Pfarrkirche zum Konzerterlebnis der besonderen Art werden.